20.12.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Jede neue Herausforderung ist ein Tor zu neuen Erfahrungen. Das wusste schon der Dichter Ernst Ferstl – und es passt gut zu meiner beruflichen Zukunft. Um es kurz zu machen: Ich lege mein Amt als Geschäftsführer vom  Haus der Vereine nieder.

Der Abschied fällt mir nicht leicht. Ich blicke zurück auf tolle Stunden, Tage, Jahre und gemeinsame Projekte, die mir viele wunderbare Erfahrungen und viel Energie gegeben haben aber auch graue Harre wenig Zeit für Familie und Hobby.

Das Projekt Haus der Vereine begann für mich im Jahr 2005 mit Bedarfsabfragen, Nutzungskonzept, Fördermittel, endlosen Beratungen, schwere aber auch faire sowie konstruktive Verhandlungen mit Vattenfall, Termine beim Freistaat bis hin zur Eröffnung am 01.Januar 2013. Das ganze Konzept war natürlich für alle Neuland- dem Betreiber, der Stiftungen und der Gemeinde. Aber durch viel Arbeit, Leidenschaft und Engagement ist das Projekt ein Erfolg geworden. Das Haus mit der Außenanlage wird sehr gut besucht und durch Vereine, Kindergarten sowie Dritte genutzt. Ich blicke mit Stolz auf das Geschaffene zurück.

Aber die Zeit bleibt nicht stehen, die kommunalpolitischen Einflüsse sowie Standpunkte des Bürgermeisters, des neuen Stiftungsvorstandes entsprechen nicht der jahrelang gelebten, verhandelten Philosophie. Durch Vertrauensverlust, Kommunikationsmangel sowie der fehlenden Einstellung zum Engagement durch die genannten,  möchte ich diese Aufgabe als Verwalter für ein kommunales Objekt nicht mehr wahrnehmen.

Diese Zeit hat bis auf gewisse Punkte in den letzten Monaten viele positive Spuren hinterlassen und dafür möchte ich mich bei Ihnen/euch herzlich bedanken. Ich habe hier so viel gelernt, erlebt, erfahren. Die Arbeit war für mich eine Erfüllung, ohne dass Zeit eine Rolle spielte. Mein Herz war mit der Anlage verbunden. Unterstützung vor allem - Teamgeist und menschliche Wärme - aber auch viele interessante Menschen durfte ich kennen lernen.

Meinem Nachfolger wünsche ich ebenso viel Erfolg und denselben Teamspirit  sowie das  Engagement für das Projekt.

Den Vorsitz beim SV Fortuna Trebendorf werde ich mit persönlicher Leidenschaft und Herzblut fortführen.

Um eine Sache bitte ich Sie noch, nicht alles zu glauben was Sie hören oder in der Presse lesen. Es kursieren gerade so viele Gerüchte und Fake News, dazu können wir nur eins sagen, es geht weiter.

Wir befinden uns in der schönen Adventszeit, wo sich Harmonie und Besinnlichkeit in den Herzen gesellen sollen. Nutzen Sie die Zeit im Kreise der Familie und Freunden, um gestärkt das neue Jahr 2020 angehen zu können.

 

Mit besten Wünschen für Ihre/eure Zukunft

René Kraink